Schwarmfang / Wespen


Insbesondere im Frühsommer wollen sich die Bienenvölker vermehren. Dann ist der Schwarmtrieb bei den Bienenvölkern besonders ausgeprägt und die Völkerteilung durch das Abschwärmen eines Teil des Bienenvolkes keine Seltenheit.

Für den Fall, dass ein Bienenschwarm bei Ihnen landet und Sie Hilfe benötigen, können Sie sich bei einem der nachfolgend genannten Imker melden:

Hans-Jürgen Thran      Birkenstr. 39             02364/12146

Joachim Charfreitag    Weseler Straße 82    02364/929184



Auch die Wespen beginnen sich im Frühsommer zu vermehren und bauen ihre Nester dabei unmittelbar am Haus oder im Garten, wo sie dann als besonders störend wahrgenommen werden.
Für den Fall, dass sich in Ihrem Umfeld ein Wespennest befindet, welches Sie stark beeinträchtigt, kann Ihnen unsere Imkerkollegin
Rita Kleine Büning gegebenenfalls weiterhelfen.
Sie hat an einer entsprechenden Fortbildung teilgenommen und kann bei Problemen mit Hornissen und anderen Wespenvölkern beratend oder aktiv (z.B. durch umsiedeln des Volkes) beiseite stehen.

Rita Kleine Büning        Heidkantweg 180      02360/90253









                                                


Das Bienenvolk

Honigbienen gehören zu den staatenbildenden Insekten, d.h. sie können nur in einem Volk mit den drei Bienenwesen (Königin, Arbeiterinnen, Drohnen) überleben. Die Zahl der Bienen in einem Volk schwankt je nach Jahreszeit zwischen 6000 (Winter) und bis zu 50000 (Sommer).

Aufgabe der Königin ist es, Eier zu legen um so für Nachwuchs zu sorgen, sie ist dabei ständig von Pflegebienen umgeben, die sie füttern und putzen.

Arbeiterinnen erledigen alle anderen Tätigkeiten, wie z.B. Brutpflege, Sammeln von Nektar und Pollen, Wachsproduktion und Wabenbau.

Drohnen sind männliche Bienen und begatten Jungköniginnen während des "Hochzeitsfluges". Drohnen sind nur im Frühjahr und Sommer im Bienenvolk vorhanden, im Spätsommer werden sie  aus den Bienenvölkern vertrieben.

         

Die Bienenbeute

Bienen sind ursprünglich Waldbewohner, sie lebten in ausgehöhlten Bäumen oder anderen Hohlräumen, die Schutz vor der Witterung boten.

Heute stellen die Imker den Bienen Kästen aus Holz oder Hartschaum als Behausung zur Verfügung. Imker nennen diese Kästen auch Bienenstöcke. Die Beuten werden mit Holzrähmchen bestückt, in denen die Bienen ihren Wabenbau errichten.

          

               Schnitt durch einen Bienenkasten mit ausgebauten Rähmchen       

Der Imker kann nun bei Bedarf Rähmchen aus der Beute nehmen und durch Betrachten des Wabenbaus (z.B. Anzahl bebrüteter Zellen, Menge des eingelagerten Honigs) den Zustand des Volkes erkennen und weitere Arbeiten ableiten. Die meisten Imker unseres Vereins arbeiten mit diesen Magazinbeuten, aber auch Warre-Beuten, Top-Bar-Hive und Bienenkiste sind uns bekannt.

       

Honigernte

Bienen sammeln im Frühjahr und Sommer Nektar und andere süße Pflanzensäfte; diese werden mit körpereigenen Stoffen angereichert, in Waben eingelagert und getrocknet. So ensteht der Honig, der vom Imker mittels einer Honigschleuder aus den Waben gewonnen wird.                                                                                                             Nach dem Schleudern wird der Honig gesiebt, gerührt und in Gläser abgefüllt.

Honig enthält ca. 15-20% Wasser, 38% Fruchtzucker, 31% Traubenzucker, 5-15% Mehrfachzucker und 3% Beistoffe (Enzyme, Vitamine, Mineralien).                                 Es handelt sich hier um Durchschnittswerte, die je nach Honigsorte unterschiedlich groß sein können.



Der Imker erntet in der Regel zweimal im Jahr Honig.

Das erste Mal Ende Mai/Anfang Juni die sogenannte "Frühtracht", bestehend aus u.a. Obstblüte, Löwenzahn und Raps.

Die "Sommertracht" erntet man nach der Lindenblüte Ende Juli, in ihr sind Linde, Brombeere, Wildblüten und Sonnenblumen enthalten.

Nach der Honigentnahme muss der Imker die Vorräte der Bienen wieder auffüllen, hierzu füttert er im Spätsommer mit Zuckerwasser oder Futterteigen bzw. Flüssigfutter aus dem Imkereifachhandel.